Eine Couch gegen Gastfreundschaft

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Eine weit verbreitete und gerade bei jungen Menschen zwischen 18 und 35 Jahren beliebte Art zu übernachten ist das Couchsurfing. Du quartierst Dich bei Privatpersonen ein, was normalerweise kostenlos ist, denn unter den Couchsurfern ist es verpönt dafür Geld zu verlangen.

Die Leute zeigen dir oftmals die Stadt und können dir viele Insidertipps geben. Die Beherbergung findet nach Absprache mit dem Gastgeber statt. Über die Länge deines Aufenthaltes, gemeinsame Aktivitäten, aber auch über die Mahlzeiten, Haustiere, Wäsche oder was für dich bereitgestellt wird und wo ihr euch trefft, solltet ihr euch vorher genau austauschen. Das vermeidet Missverständnisse und ist für beide angenehmer, da ihr dann wisst, worauf ihr euch einlasst.

Zum Couchsurfing gehört mit dazu einige Zeit mit den Gastgebern, zu verbringen. Wie viel hängt immer von der Person ab bei der du unterkommst, aber es ist unhöflich dort nur zu schlafen und dann sein eigenes Ding durchzuziehen. Denn Couchsurfing entstand mit dem Gedanken eine Unterkunft im Austausch gegen Gastfreundschaft und Erfahrungen zu bieten. Dabei erhältst du einen guten Einblick in das Leben der Einheimischen. Als Couchsurfer solltest du deshalb offen und aufgeschlossen gegenüber anderen Menschen und Kulturen sein. Bei freundlichen Gastgebern ist eine Postkarte aus der nächsten Stadt ein kleines Dankeschön.

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Wie kannst du als Backpacker an Couchsurfing teilnehmen?

Um am Couchsurfing teilzunehmen, musst du dich im Internet anmelden. Es gibt mehrere Seiten wie Couchsurfing oder BeWelcome. Dort erstellst du dann online dein Benutzerprofil, welches möglichst ausführlich sein sollte. Du wirst dann durch andere Nutzer bewertet und diese Bewertungen sind für deine zukünftigen Gastgeber wichtig. Je mehr er über dich erfährt, aber auch je mehr du über ihn und den Platz an dem du unterkommst erfährst, desto mehr Vertrauen habt ihr voneinander. Zwar machen die meisten Leute beim Couchsurfing vorwiegend positive Erfahrungen, trotzdem solltest du vorsichtig sein, auf genaue Absprachen achten und möglichst bevor du dich auf den Weg machst telefonischen Kontakt zu deinen Gastgebern aufnehmen.

Falls du in einer Stadt ganz kurzfristig eine Couch, benötigst kannst du dich in die Emergency List der jeweiligen Stadt eintragen. In vielen Orten gibt es Emergency Hosts, die laufend Couchsurfer aufnehmen. Dafür ist dort aber oft sehr viel los und nicht immer ist es so komfortabel wie bei einer Privatperson.

Wenn du nicht selbst reisen möchtest und ausreichend Platz hast, kannst du auch selbst deine „Couch“ für Reisende zur Verfügung stellen und so zu Hause viele interessante Menschen kennenlernen.

„In Deutschland ist Couchsurfing seit 2009 stark im Trend und weltweit gibt es mittlerweile über 3 Millionen Nutzer und Anbieter in ca. 86.000 Städten.“

(3 Abstimmungen, Durchschnitt: 5,00 von 5,00)

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2 Gedanken zu “Eine Couch gegen Gastfreundschaft”